Samstag, 15. März 2014

New Site, new Venture

That content is the king, there was no discussion for a long time. Until ALMBLITZ found its true destiny to serve people as a "narrative flash in the mountains". More about this venture you can read in our ZENARIO-Blog - the "Centre for narrative Work with people and/in organizations."

And on our BRANDNEW WEBSITE:

Looking forward to meeting you there!

Dienstag, 25. Juni 2013

Der Uhrmacher in Mariahilf. Ein Juwelier der Zeit

Gestern fiel ich in ein Zeitloch. Es war früher Nachmittag auf der äußeren Mariahilferstraße und die Batterie meiner Suunto-Vector-Mehr-als-eine-Uhr hatte endgültig ihren Geist aufgegeben. Im Handyshop verwies man mich auf das Geschäft nebenan. Nach kurzem Zögern wegen der stark angegrauten Häkelgardinen an der Eingangstür betrat ich das Geschäft.

Noch bevor mein Blick die Pendeluhren an der Wand und die Werkstücke in den Regalen überflogen hatte, trat ein zierlicher, beinahe fragiler Mann Mitte Vierzig aus dem Hinterzimmer an das Verkaufspult. Ob er auch Uhrenbatterien verkaufe, fragte ich ihn auf meinen Chronometer deutend und hatte mich im Gedanken eigentlich schon wieder umgedreht.

Ein kurzer Blick auf meine Uhr, ein selbstverständliches JA, ein Griff in eine Lade und seine aufgehaltene Hand, die auf meine Uhr wartet. Ich bin überrumpelt. Frage nicht nach dem Preis. Er setzt sich hin, klemmt sich die Lupe in die rechte Augenhöhle und wischt die Uhr trocken. Draußen regnet es. Da müsse man sehr aufpassen, dass keine Feuchtigkeit ins Gehäuse kommt. Dann tauscht er mit wenigen Handgriffen die Batterie aus. Alles sehr schnell fachmännisch, konzentriert und freundlich. Danach, im Hinterzimmer, der erste Uhrentest. Fragen sie mich nicht nach dem Gerät. Ein Pfeifen beendet die Prozedur. Wieder zurück wird die Uhr erneut geöffnet, der Dichtungsring herausgelöst, in ein Silikonbad getaucht, wieder neu eingesetzt und im Hinterzimmer erneut getestet. Er ist zufrieden, jedoch nicht fertig. Meine ausgestreckte Hand wird negiert. Ruhig und ohne aufzublicken stellt er Zeit und Datum ein. Damit ich nicht verloren gehe?

Die Uhren an der Wand ticken. Eigenartig, dass gerade hier, in einem Tempel der Zeit, die Zeit stillzustehen scheint.

Ich denke an Schivelbusch und die Zeitkonferenzen, die die Geschichte der Eisenbahn begleiteten. Beschleunigung setzt voraus, dass es ein Grundtempo gibt. Wenn alles rasend und stockend zugleich ist, dann wird das Gleichmaß der Zeit zur existenziellen Erfahrung.

Am Ende zahle ich für Betreuung und Batterie 10 Euro. Bevor ich das Geschäft verlasse, frage ich nach einer Visitenkarte. Warum ich das tue? Weil ich noch nicht gehen will. Weil ich so viele Fragen auf meinen Lippen trage. Wie bitte können Sie überleben? Oder grundsätzlicher: Wie geht das Leben? Aber im Grunde möchte ich ihm ganz einfach meine Wertschätzung zeigen. Weil er das tut, was er tut und wie er es tut. Weil das, was er tut, gut tut.

Zurück auf der Straße fühle ich mich merkwürdig gerührt und irgendwie verloren. Ich nehme die Tram und fahre nach Hause. In den Spätnachrichten erfahre ich von der Niedermeyer-Insolvenz. Wenn die wüssten, wie man (über-)leben kann.

Die Visitenkarte bekommt einen besonderen Platz an der Küchenwand. Neben Konzerttickets und Ansichtskarten, die an besondere Ereignisse erinnern. Otto Bayer. Uhren und Juwelen. Geprüfter Uhrmachermeister. Reparaturen, Verkauf, Gravuren.

Montag, 22. April 2013

Crowd Hunting in Boston – eine neue “Qualität” von Social Media

Mit den Anschlägen in Boston wurde eine neue Ära von Social Media eingeleitet. Nach Crow-Sourcing könnte bald Crowd-Hunting Schule machen. Eine Stadt wird abgeriegelt und für die soziale Jagd freigegeben. Die Polizei geht dabei vor allem den tausenden Hinweisen nach, die Internetnutzer und Hobbyfotografen über das soziale Netz auf GoogleDocs hochluden, (wobei die Hauptsuche über die Plattform Reddit unter der Ruprik „Find Boston Bombers“ lief). Das war effizient, weil der „Anschlag im Zieleinlauf des Boston Marathons war der wohl meistgefilmte und –fotografierte der Kriminalgeschichte“ war, wie die Wiener Zeitung am 20.4. treffend vermerkt. So konnten die Bombenleger rasch identifiziert und „ausgeschaltet“ werden. So weit, so gut.

boston

Den bitteren Beigeschmack liefern wie so oft die "Kollatoralschäden" dieses Vorgehens. Denn übrig bleibt ein irrtümlich verdächtigter 17-jähriger Marokkaner als Bauernopfer dieses Treibens. Die Boulevardzeitung „New York Post“ brachte den jungen Mann, der zufälliger Weise in Zielnähe mit einem Rucksack fotografiert worden war, gemeinsam mit seinem Freund groß auf Seite 1, Titel: „Das FBI sucht diese beiden.“ Der Verdacht erwies sich als Irrtum. Nur Salah Eddin Barhoum muss seither mit der Angst leben, dass ihn auf der Straße eine "ver(w)irrte" Kugel in den Kopf trifft.

Das Irritierende der Vorgehensweise steckt im Detail. Die Jagd basierte darauf, dass die Community die einzelnen Hinweise bewertete. Je besser die Wertung, umso weiter rückte der jeweilige Tipp nach oben. Stellen wir uns das einmal für Österreich vor: wenn die Community, die jeden Tag durch die Gehirnwäsche von HEUTE und ÖSTERREICH und KRONE geht, bewertet, wer verdächtig ist – wir hätten nur noch die "richtigen" Ausländer zu suchen.

Wehe, wenn sie aufgescheucht!

Und jetzt geht sie also auf Jagd, die derart mobilisierte Masse. Wohlgemerkt: es geht hier nicht darum, eine ganze Generation unter Generalverdacht zu stellen. Es geht nicht um den Einzelnen, es geht darum, wie das soziale Ganze aussieht, wenn es sich erhebt. Wer dieses soziale Ganze mit dem aufgeklärten Volkskörper verwechselt, ist gefährlich ahistorisch unterwegs. Die Masse ist etwas anderes. Sie ist leicht manipulier- und verführbar und entlädt sich meist sehr ungustiös. Das 20. Jahrhundert sorgte für herausragende Beispiele.

Crowd-Hunting – ich muss zugeben: Ich habe Angst.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Der Sog der Tiefe ...

Wir blicken zurück. Wir schauen nach vorne. Wir drehen und wenden uns, dass es schwindlig macht. Daten, Prognosen, Zahlen, Tragödien, Krisen, Erfolge, Höhepunkte. Eine Welt im Superlativ. Das war 2012. Das wird 2013 sein. Alles groß. Aber wie? Aber was?

Dass es dazu die passende Facebook-App gibt, wundert niemanden, der sich noch wundern kann. Dabei stellt sich als einzig dringliche Frage, was aus uns schattenlosen Wesen wird, wenn wir an allen Ecken und Enden erschlossen reine Oberfläche geworden sind.

underwater

Jean-Philipp Toussaint beantwortet sie mit einem Versuch über die Dringlichkeit beim Schreiben, aus dem ich hier zitiere ...

"Die Dringlichkeit, so wie ich sie begreife, ist nicht vegleichbar mit der Inspiration. Den Unterschied macht, dass die Inspiration empfangen wird, während man sich die Dringlichkeit aneignen muss. Im Mythos der Inspiration steckt eine Passivität, die mir nicht gefällt, bei der der Dichter Spielball einer äußeren Gnade ist, eines Gottes oder der Natur, die sich auf seine unschuldige Stirn herniederlässt.

Nein, die Dringlichkeit ist kein Geschenk, sie ist eine Sache, die man durch Kraftanstrengung gewinnt, sie bildet sich erst durch Arbeit, man muss auf sie zugehen, in ihr Territorium eindringen. Denn in der Tat existiert dieses Territorium der Dringlichkeit, es ist ein abstrakter, metaphorischer Ort, irgendwo im Inneren gelegen, der sich eine, nur nach einem langen Weg eröffnet. Man muss sich versenken, tief abtauchen, sehr tief, um dort anzukommen, Luft holen und runter, die Welt und den Alltag hinter sich lassen, in das in Arbeit befindliche Buch hinuntersteigen wie auf den Grund eines Ozeans.

Man erreicht diesen Grund nicht sofort, es gibt Etappen, Dekompressionszonen. In den ersten Stadien des Abstiegs ahnt man noch die sichtbare Welt über sich, man kann sie noch sehen, man kann sich noch von ihr beeinflussen lassen, weil man noch nicht tief genug herabgestiegen ist, man muss noch tiefer gehen, darf nicht aufgeben. Ab einhundertdreißig Metern sieht man so gut wie nichts mehr, man beginnt, neue Schatten zu erraten, die Erinnerung an wirkliche Personen verschwimmt, fiktive Wesen erscheinen und umkreisen uns, ein Schwarm von lebenden Mikroorganismen verschiedenster Größe und Form. Wir befinden uns jetzt in einer verwirrenden Welt, zwischen Realität und Fiktion. Wir gehen noch tiefer, und hier, jenseits der zweihundert Meter, dringt kein einziger Lichtsstrahl mehr zu uns. Jetzt haben wir das Territorium der Dringlichkeit erreicht, die Welt der Untiefen, mehr als dreihundert Quadratkilometer Finsternis und Stille, wo ein ungeheurer Druck herrscht und blinde Präsenzen rasch zunehmen, winzige Potentialitäten eines Lebens in ständiger Veränderung.

Jetzt sind wir angekommen, das ist die richtige Tiefe, jetzt haben wir den nötigen Abstand, die ideale Distanz, um die Welt wiederherzustellen, um in diesen Tiefen des Schreibens alles, was wir an der Oberfläche aufgenommen haben, wieder neu zu übertragen. Hier - im Herzen der Dringlichkeit - kommt alles mühelos, alles befreit sich und löst sich, der Blick auf die Wirklichkeit ist uns von keinem Nutzen mehr, aber das innere Auge weitet sich und eine wunderbare Welt der Vorstellung eröffnet sich uns im Geist, unsere Wahrnehmungen liegen auf der Lauer, die Sinne sind geschärft, die Sensitivität ist übersteigert, und das Umschalten funktioniert, es ist ein Funkensprühen, alles kommt, Sätze werden geboren, fließen dahin, stoßen aneinander, und alles stimmt, alles fügt sich ineinander, verknüpft sich, kommt zusammen in diesem intimen Dunkel, das im Innern unseres Geistes herrscht. Aber ein Nichts, ein Körnchen Staub, etwas Unvorhergesehenes kann diesen Prozess stören und uns wieder an die Oberfläche zurückbringen - weil die Dringlichkeit fragil ist und sich jeden Moment verflüchtigen kann."


Jean-Philipp Toussaint: Die Dringlichkeit und die Geduld. Versuch über das Schreiben und seine Begleitumstände, in: Volltext. Zeitung für Literatur, N4. 4 / 2012

Sonntag, 18. November 2012

Interview mit Jean Luis Trintignant

Wunderbar ... diese Klarheit, diese Verschmitztheit, diese Menschlichkeit ... "im Grunde meines Herzens bin ich Anarchist" ... vor diesem Mann muss man sich verneigen.Und wenn man sich verneigt, dann tut man es vor dem Leben ....



aus ARTE, Square #38

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die Krücken

Sieben Jahre wollt kein Schritt mir glücken.
Als ich zu dem großen Arzte kam,
Fragte er: Wozu die Krücken?
Und ich sagte: Ich bin lahm.

Sagte er: das ist kein Wunder.
Sei so freundlich, zu probieren!
Was Dich lähmt, ist dieser Plunder.
Geh, fall, kriech auf allen Vieren!

Lachend wie ein Ungeheuer
Nahm er meine schönen Krücken,
Brach sie durch auf meinem Rücken,
Warf sie lachend in das Feuer.

Nun, ich bin kuriert: ich gehe.
Mich kurierte ein Gelächter.
Nur zuweilen, wenn ich Hölzer sehe,
Geh ich für Stunden etwas schlechter.

Bertold Brecht

5 Thesen für Mutige

"Nie ist zu wenig, was genügt" - mit diesem Satz von Seneca beginnt Heini Staudinger seine Lebensgeschichte als Entrepreneur. 48 wunderbare Minuten. Nimm dir die Zeit.



These 1: Auf die innere Stimme horchen. (Die Welt ist so wie du bist.)
These 2: Achte die Naivität.
These 3: Fürchte dich nicht vor dem Alleinsein.
These 4: Suche die Punkte, die dich versklaven. (Brecht: Die Krücken)
These 5: Spring. Springe über die Stäbe. Mit der Kraft der Mitte. Spring! Bitte. (Rilke: Der Panther)

Buddha sagte:

Als mir nun bei diesem ernsten, eifrigen und heißen Mühen
eine Erwägung des Entsagens aufstieg, sagte ich mir:
Aufgestiegen ist mir da diese Erwägung des Entsagens.
Und sie führt wahrlich nicht zu eigener Beschränkung.
Führt zu keines Beschränkung. Sie fördert die Weisheit,
bringt keine Verstörung mit sich, und sie führt zur wahren Erlöschung.

Ob ich sie nun bei Nacht erwäge und überlege,
ich kann in ihr nichts Schreckliches finden.
Aber gäbe ich mich dem Erwägen und Überlegen zu lange hin,
so würde mein Körper ermüden. Bei müdem Körper mein Herz
matt werden und das matte Herz ist fern der Selbstvertiefung.

Da fasste ich denn ihr Mönche mein Herz in mich zusammen,
beruhigte es, einigte es, festigte es. Und warum das?
Damit mein Herz nicht matt werde.


Es gibt im Leben nichts wichtigeres als das Leben.

Montag, 27. August 2012

Wer schwitzt, hat recht

"Wer heute sagt, eine Transferunion in Europa wäre unmöglich, das würde die Moral untergraben, der hat die vergangenen Jahre nicht wirklich aufgepasst. Die Transferunion gibt es längst. Was ist denn Praxis in Europa? Seit Jahrzehnten wird die Arbeitslosenquote künstlich niedrig gehalten, die Konjunktur staatlich angekurbelt, Subventionen verteilt, Konsum und Absatz gefördert. Die Landwirtschaft und große Teile der Produktion wären ohne Transfers nicht lebensfähig. Arbeit wird simuliert, damit alles seine Ordnung hat", sagen Georg Vobruba und Wolf Lotter im neuen Brandeins Cover über das Nichtstun.

Sonntag, 22. Juli 2012

Dealing with complexity

If you wonder what I am thinking and dealing about recently here is a short explanation of a categorization model called CYNEFIN by Dave Snowden - which is accompanying many of my thoughts the last couple of days (weeks?, months?). The connection to ALMBLITZ is not obvious, but more explenations will follow.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Follow me

Der britische Photograph und Social-Media-Quereinsteiger Travis Hodges nimmt es ein bisschen ernst mit dem (Ver-)Folgen von Menschen. Das Resultat sind unerwartete Einsichten in die Lebensrealität der Twitter-Avatare. Doch nicht nur das: die Verbindungen geben sich buchstäblich die Hand.

Mehr dazu bei David Hodge direkt:

follow3

The first subject was one of his early follows, @cigaretteBurns_, who screens obscure films. @cigaretteBurns_ pointed him to @AlOverdrive ... and so on.

follow2

"Each picture aims to show something of tweeter´s online persona. "The 'twintros', as they've been named, have been written by the persona before," says Hodges. "It`s a quick, short burst to give an idea."

follow1

"It`s a project that could continue forever," says Hodges while WIRED Magazine suggests that he should stick to the essence of Twitter and stop at 140 characters.

Montag, 12. Dezember 2011

work.i.o - Smart Sourcing and the New World of Work

"No matter if you’re young and can’t grasp the very nature of years in the same 9-to-whatever pigeon hole, or older and see the promise of life long constant employment fading away: It’s not what you’re looking for and certainly not what you expected."

a project worth following

Dienstag, 15. November 2011

Zen Marketing

Viral genug? 7,5 Millionen Zugriffe auf kreative Langeweile.

Sonntag, 11. September 2011

Tribute Lights

tribute911

Freitag, 19. August 2011

The riots of defective and disqualified consumers ....

Revolutions are not staple products of social inequality; but minefields are. Minefields are areas filled with randomly scattered explosives: one can be pretty sure that some of them, some time, will explode – but one can’t say with any degree of certainty which ones and when. Social revolutions being focused and targeted affairs, one can possibly do something to locate them and defuse in time. Not the minefield-type explosions, though. In case of the minefields laid out by soldiers of one army you can send other soldiers, from another army, to dig mines out and disarm; a dangerous job, if there ever was one – as the old soldiery wisdom keeps reminding: “the sapper errs only once”. But in the case of minefields laid out by social inequality even such remedy, however treacherous, is unavailable: putting the mines in and digging them up needs to be done by the same army which neither can stop adding new mines to the old nor avoid stepping on them – over and over again. Laying mines and falling victims of their explosions come in a package deal.

aus: Zygmiunt Bauman: consumerism coming home to roost

Freitag, 12. August 2011

Endlich ist es da! Das neue flyPhone

Mobile Internet at its best. So real, dass es keinen Unterschied mehr gibt. ;-)



thx for the share: to Rich Boyer!

ALMBLITZ ...

... happens when shepherds and dairymaids in the mountains come together once a while. It's a narrative flash, it's stories, faces, specially charged moments in time. It's about making content happen.

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