ALMBLITZ – Reise in eine alpine Kultur
Das Projekt „ALMBLITZ – Reise in eine alpine Kultur“ versucht, auf Basis bereits bestehender Mash-Up Technologien, eine Plattform einzurichten, die speziell ländlichen / alpinen Regionen in ihrer Identitäts- und Kulturarbeit sowie im Bereich Tourismus unterstützen und befördern soll.
Den inhaltlichen Kern bilden dabei qualitative Interviews mit HirtInnen und Sennern/SennerInnen einer bestimmten alpinen Region, aus denen webfähige Hörstücke entstehen. In Verbindung mit der von Map Tales speziell für das Projekt zu entwickelnden Applikation soll das Potential multimedial verschränkten Erzählens (story telling – Audiogeschichten, Geo-Tagging, Text, Bild) gezeigt und der Region sowie der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und als Benchmark präsentiert werden.
Norbert Bacher (Ethnohistoriker) und Wolfgang Tonninger (Philosoph, Kommunikationsberater, IT-Content Entwickler) gehen im Sommer 2008 von Alm zu Alm und sammeln Geschichten einer nachgerade archaischen, für die Region Identität stiftenden Kultur.
Philipp Wassibauer (maptales, co-founder) entwickelt und betreut das Projekt von der technischen Seite her.
„ALMBLITZ – Reise in eine alpine Kultur“ ist im Web in Echtzeit mitvollziehbar, als Online-Tagebuch mit Wege- und Positionseintragungen in der Geo-Map, mit Texten, Fotos und ersten Audio-Samples.
Mit dem Almabtrieb kehren die Forscher zurück ins Studio, zur Auswertung und Verarbeitung der Ergebnisse. Die Post-Produktion umfasst in erster Linie die durchgehende Aufbereitung des Audio-Materials (siehe Ethnografische Methode / Oral History) sowie die Fertigstellung einer offenen, erweiterbaren Online Plattform, die der ausgewählten Region zur kontinuierlichen Kulturarbeit zur Verfügung gestellt wird.
Das Projekt im Detail
1. Ethnographische Methode, Oral History
„Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme.“
Erzählte Geschichte / Oral history hat sich eine festen Platz in den Kulturwissenschaften erobert. Es ist an der Zeit, die menschliche Stimme in die Diskurse des Web 2.0 zu integrieren!
Abgeleitet aus Methoden der Ethnographie bzw. Ethnohistorie werden die qualitativen Interviews entlang eines strukturierten Leitfadens geführt. Die Fragen sind nicht mehr als Orientierungsmarken im Erzählfeld der alpinen Kultur. Die Gespräche werden so frei als möglich und so strukturiert wie nötig geführt. Nur so entsteht Raum für Neues, Ungehörtes.
Alle Interviews werden digital, als Audio-Files, aufgezeichnet. Das so entstandene Rohmaterial wird in der Postproduktion am Notebook nachbearbeitet und zu einer lebensnahen Dokumentation entwickelt: Studioregie, Nachbearbeitung der Tonqualität, Rohschnitt, Feinschnitt, Einteilung in Kapitel, Sprechertexte.
Wichtig: allfällige Zwischenfragen werden aus dem Tonmaterial heraus geschnitten, damit die Geschichte „wie aus einem Guss“ klingt.
Im Zentrum steht dabei die Authentizität der Erzählungen: „DAS LEBEN SELBST SCHREIBT DIE BESTEN GESCHICHTEN“.
2. Bedeutung für das Internet/Web 2.0
„ALMBLITZ – Reise in eine alpine Kultur“ versteht sich als Pilotprojekt eines Neuzugangs zur Nutzung verschränkter Web 2.0 Anwendungen.
Mit der Einbettung der Erzählungen (als MP3-Audio-Files) in die maptales Web-Plattform wird eine im Internet bislang kaum genutzte mediale Ebene vorgestellt und auf ihr Potential hin überprüft.
Das Potential von Audio-Erzählungen im Web:
+ neue Qualität: als klare Differenz zu anderen, „konventionellen“ Webauftritten.
+ neue Qualität: gesprochene Sprache bringt Konzentration auf die menschliche Stimme, erzählte Geschichten vermitteln Zeit- und Kulturgeschichte anschaulich, lebensnah und niederschwellig.
+ der Boom im Bereich des (Online)-Hörbuchs zeigt: es besteht eine hohe Nachfrage nach Audio-Produktionen dieser Art. Im Unterschied zu visuellen Medien (Video, Foto) und Text ist der User nicht an das Interface, den Bildschirm gebunden.
3. Nutzen für die Region
Bereits in der Pilotphase des Projektes zeigen sich klare Vorteile für die Region:
+ Erweiterung und Ergänzung ihrer bisherigen Webpräsenz
+ Alleinstellungsmerkmal (unique selling proposition / USP)Hörgeschichten
+ Stärkung der regionalen Identität und des Geschichtsbewusstseins nach innen
+ Touristen werden lebendig angesprochen
Nach der von netidee geförderten Phase wird die Web-Plattform von der Region selbständig weiter betrieben und inhaltlich ausgebaut. Es entsteht ein interaktives Online-Museum. Eine Region dokumentiert und präsentiert sich über erzählte Geschichte/n.
Den inhaltlichen Kern bilden dabei qualitative Interviews mit HirtInnen und Sennern/SennerInnen einer bestimmten alpinen Region, aus denen webfähige Hörstücke entstehen. In Verbindung mit der von Map Tales speziell für das Projekt zu entwickelnden Applikation soll das Potential multimedial verschränkten Erzählens (story telling – Audiogeschichten, Geo-Tagging, Text, Bild) gezeigt und der Region sowie der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und als Benchmark präsentiert werden.
Norbert Bacher (Ethnohistoriker) und Wolfgang Tonninger (Philosoph, Kommunikationsberater, IT-Content Entwickler) gehen im Sommer 2008 von Alm zu Alm und sammeln Geschichten einer nachgerade archaischen, für die Region Identität stiftenden Kultur.
Philipp Wassibauer (maptales, co-founder) entwickelt und betreut das Projekt von der technischen Seite her.
„ALMBLITZ – Reise in eine alpine Kultur“ ist im Web in Echtzeit mitvollziehbar, als Online-Tagebuch mit Wege- und Positionseintragungen in der Geo-Map, mit Texten, Fotos und ersten Audio-Samples.
Mit dem Almabtrieb kehren die Forscher zurück ins Studio, zur Auswertung und Verarbeitung der Ergebnisse. Die Post-Produktion umfasst in erster Linie die durchgehende Aufbereitung des Audio-Materials (siehe Ethnografische Methode / Oral History) sowie die Fertigstellung einer offenen, erweiterbaren Online Plattform, die der ausgewählten Region zur kontinuierlichen Kulturarbeit zur Verfügung gestellt wird.
Das Projekt im Detail
1. Ethnographische Methode, Oral History
„Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme.“
Erzählte Geschichte / Oral history hat sich eine festen Platz in den Kulturwissenschaften erobert. Es ist an der Zeit, die menschliche Stimme in die Diskurse des Web 2.0 zu integrieren!
Abgeleitet aus Methoden der Ethnographie bzw. Ethnohistorie werden die qualitativen Interviews entlang eines strukturierten Leitfadens geführt. Die Fragen sind nicht mehr als Orientierungsmarken im Erzählfeld der alpinen Kultur. Die Gespräche werden so frei als möglich und so strukturiert wie nötig geführt. Nur so entsteht Raum für Neues, Ungehörtes.
Alle Interviews werden digital, als Audio-Files, aufgezeichnet. Das so entstandene Rohmaterial wird in der Postproduktion am Notebook nachbearbeitet und zu einer lebensnahen Dokumentation entwickelt: Studioregie, Nachbearbeitung der Tonqualität, Rohschnitt, Feinschnitt, Einteilung in Kapitel, Sprechertexte.
Wichtig: allfällige Zwischenfragen werden aus dem Tonmaterial heraus geschnitten, damit die Geschichte „wie aus einem Guss“ klingt.
Im Zentrum steht dabei die Authentizität der Erzählungen: „DAS LEBEN SELBST SCHREIBT DIE BESTEN GESCHICHTEN“.
2. Bedeutung für das Internet/Web 2.0
„ALMBLITZ – Reise in eine alpine Kultur“ versteht sich als Pilotprojekt eines Neuzugangs zur Nutzung verschränkter Web 2.0 Anwendungen.
Mit der Einbettung der Erzählungen (als MP3-Audio-Files) in die maptales Web-Plattform wird eine im Internet bislang kaum genutzte mediale Ebene vorgestellt und auf ihr Potential hin überprüft.
Das Potential von Audio-Erzählungen im Web:
+ neue Qualität: als klare Differenz zu anderen, „konventionellen“ Webauftritten.
+ neue Qualität: gesprochene Sprache bringt Konzentration auf die menschliche Stimme, erzählte Geschichten vermitteln Zeit- und Kulturgeschichte anschaulich, lebensnah und niederschwellig.
+ der Boom im Bereich des (Online)-Hörbuchs zeigt: es besteht eine hohe Nachfrage nach Audio-Produktionen dieser Art. Im Unterschied zu visuellen Medien (Video, Foto) und Text ist der User nicht an das Interface, den Bildschirm gebunden.
3. Nutzen für die Region
Bereits in der Pilotphase des Projektes zeigen sich klare Vorteile für die Region:
+ Erweiterung und Ergänzung ihrer bisherigen Webpräsenz
+ Alleinstellungsmerkmal (unique selling proposition / USP)Hörgeschichten
+ Stärkung der regionalen Identität und des Geschichtsbewusstseins nach innen
+ Touristen werden lebendig angesprochen
Nach der von netidee geförderten Phase wird die Web-Plattform von der Region selbständig weiter betrieben und inhaltlich ausgebaut. Es entsteht ein interaktives Online-Museum. Eine Region dokumentiert und präsentiert sich über erzählte Geschichte/n.
coyote05 - 12. Aug, 11:23



