Nähe suchen und finden im Web 3.0 ...
Wer sich auf sogenannten Web 2.0-Plattformen bewegt und deren Services nutzt - egal, ob auf Flickr, Youtube, Facebook, Del.icio.us, Flock, Technorati, Squidoo, XING, Odeo, Twitter, etc. - wird bald merken, dass nach der Hysterie rund um das "soziale Web" der Katzenjammer bleibt.
Weil 1) die glorifizierte soziale Interaktion oft mehr ein soziales Getue, ein neurotisches Interagieren zwischen Voyeuren und Exhibitonisten ist und 2) das gravierende Problem des Suchens und Findens, der Selektion, in diesem explodierenden Sozialgemisch, in dem jeder jedem was zu sagen hat, nicht nur vertagt ist, sondern bedrohlicher sich zurückmeldet als je zuvor.
Vor diesem Hintergrund wird klar, warum heute so viel vom nächsten Web geredet wird, vom Web 3.0. Und dass dieses Web 3.0 - oder wie immer sie es nennen wollen - das "alte" Web 2.0 nicht ablösen, sondern ergänzen wird. So wie die klassischen Suchmaschinen mit ihren leistungsfähigen Algorythmen nicht aussterben, sondern ergänzt werden - durch spezialisierte Suchmaschinen, die diese Algorythmen mit Community-orientierten Gewichtungen (Tagging, Voting) versehen und interaktiv (RSS Feeds) weiterführen.
Lesenswert und viel umfassender dazu der Blogpost von Steve Palding: How To Split An Atom - in dem er auch eine Definition des Web 3.0 bringt, an die man sich halten kann: Highly specialized information silos, moderated by a cult of personality, validated by the community, and put into context with the inclusion of meta-data through widgets.
Und an anderer Stelle: If Web 3.0 is the Semantic Web, where computer agents read content like human beings do — then RSS will be its eyes (or at least its corrective lenses).
Weil 1) die glorifizierte soziale Interaktion oft mehr ein soziales Getue, ein neurotisches Interagieren zwischen Voyeuren und Exhibitonisten ist und 2) das gravierende Problem des Suchens und Findens, der Selektion, in diesem explodierenden Sozialgemisch, in dem jeder jedem was zu sagen hat, nicht nur vertagt ist, sondern bedrohlicher sich zurückmeldet als je zuvor.
Vor diesem Hintergrund wird klar, warum heute so viel vom nächsten Web geredet wird, vom Web 3.0. Und dass dieses Web 3.0 - oder wie immer sie es nennen wollen - das "alte" Web 2.0 nicht ablösen, sondern ergänzen wird. So wie die klassischen Suchmaschinen mit ihren leistungsfähigen Algorythmen nicht aussterben, sondern ergänzt werden - durch spezialisierte Suchmaschinen, die diese Algorythmen mit Community-orientierten Gewichtungen (Tagging, Voting) versehen und interaktiv (RSS Feeds) weiterführen.
Lesenswert und viel umfassender dazu der Blogpost von Steve Palding: How To Split An Atom - in dem er auch eine Definition des Web 3.0 bringt, an die man sich halten kann: Highly specialized information silos, moderated by a cult of personality, validated by the community, and put into context with the inclusion of meta-data through widgets.
Und an anderer Stelle: If Web 3.0 is the Semantic Web, where computer agents read content like human beings do — then RSS will be its eyes (or at least its corrective lenses).
coyote05 - 5. Jun, 11:10



