PILGRIMAGE - eine melancholische Reise ins All
PILGRIMAGE ist eine Installation der Gruppe ALMBLITZ im Rahmen der Künstlerhaus-Ausstellung TRACES – ERINNERUNG IN FOTOGRAFIEN / ein Mosaikstein der Fotobiennale 2008. 12.11. bis 8.12.2008.
Finnisage: Am 8.12.2008 um 16:30 wird die Bilderwolke ins All geschleudert.
Die gute Nachricht vorweg: Das Projekt ist mittlerweile zu 90% finanziert und nimmt langsam konkrete Gestalt an. Auch mit Hilfe von wordle.

zum Vergrößern hier klicken. - wie man sieht, ist seit heute auch die neue ALMBLITZ Domain freigeschaltet.
Worum es geht?
In einer Fotomat-ähnlichen Kabine fertigen die Besucher der Ausstellung mit einer Webcam Selbstportraits von sich an (wie in einem herkömmlichen Fotomat). Die Bilder werden gespeichert, gesammelt und anlässlich der Finissage von TRACES mit einem Richtsignal ins All geschickt. Damit beginnt die eigentliche ALMBLITZ Ausstellung.
Sie bewegt sich, als digitale „Bildblase“ mit Lichtgeschwindigkeit von uns weg.
In acht Minuten vorbei an der Sonne, nach einer halben Stunde verlässt sie unser Sonnensystem, nach 4,34 Lichtjahren passiert sie Alpha Centauri, das uns nächstgelegene Sonnensystem, nach 23 Jahren Vega … immer tiefer ins All.
PILGRIMAGE – die künstlerische Intention
Ebene 1:
Der Besucher beteiligt sich an der Herstellung des Kunstwerks. PILGRIMAGE ist eine Installation, die die Besucher aktiv in das künstlerische Projekt einbindet (ein Fall von „visitor generated content“ wie Hannes Treichl treffend anmerkt), und unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von den anderen dort gezeigten Werken.
Ebene 2:
ALMBLITZ greift das Thema der Ausstellung (TRACES (Spuren) – Erinnerung in Fotografien) auf und entwickelt es weiter.
Die anderen beteiligten Künstler setzen sich in erster Linie mit Erinnerungsspuren auseinander, die ihren Ursprung bereits in der Vergangenheit haben (eigene oder fremde Erinnerungen, fotografisch festgehalten).
ALMBLITZ setzt diesen Ursprung ins Zentrum der Ausstellung selbst und legt damit eine Erinnerungsspur (als „Notification Service“ gelangen die Bilder in die Inbox der Besucher), die sich mit Lichtgeschwindigkeit in die Unendlichkeit bewegt.
Weiter und dauerhafter als irdische Artefakte das vermögen.
PILGRIMAGE wird auch dann noch als Erinnerungsträger existieren und unterwegs sein, wenn alle irdischen Spuren längst verwischt, verschwunden, gelöscht sind.
PILGRIMAGE ist ein Bild der Endlichkeit und der Unendlichkeit gleichermaßen.
Ebene 3:
Technologie. ALMBLITZ will in eine Ausstellung (TRACES), die sich in erster Linie mit analoger und digitaler Fotografie beschäftigt, neue technologische Kategorien einführen.
Ebene 4: Die schlechte Nachricht:
Die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo er will.
Cees Noteboom, Rituale
Finnisage: Am 8.12.2008 um 16:30 wird die Bilderwolke ins All geschleudert.
Die gute Nachricht vorweg: Das Projekt ist mittlerweile zu 90% finanziert und nimmt langsam konkrete Gestalt an. Auch mit Hilfe von wordle.

zum Vergrößern hier klicken. - wie man sieht, ist seit heute auch die neue ALMBLITZ Domain freigeschaltet.
Worum es geht?
In einer Fotomat-ähnlichen Kabine fertigen die Besucher der Ausstellung mit einer Webcam Selbstportraits von sich an (wie in einem herkömmlichen Fotomat). Die Bilder werden gespeichert, gesammelt und anlässlich der Finissage von TRACES mit einem Richtsignal ins All geschickt. Damit beginnt die eigentliche ALMBLITZ Ausstellung.
Sie bewegt sich, als digitale „Bildblase“ mit Lichtgeschwindigkeit von uns weg.
In acht Minuten vorbei an der Sonne, nach einer halben Stunde verlässt sie unser Sonnensystem, nach 4,34 Lichtjahren passiert sie Alpha Centauri, das uns nächstgelegene Sonnensystem, nach 23 Jahren Vega … immer tiefer ins All.
PILGRIMAGE – die künstlerische Intention
Ebene 1:
Der Besucher beteiligt sich an der Herstellung des Kunstwerks. PILGRIMAGE ist eine Installation, die die Besucher aktiv in das künstlerische Projekt einbindet (ein Fall von „visitor generated content“ wie Hannes Treichl treffend anmerkt), und unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von den anderen dort gezeigten Werken.
Ebene 2:
ALMBLITZ greift das Thema der Ausstellung (TRACES (Spuren) – Erinnerung in Fotografien) auf und entwickelt es weiter.
Die anderen beteiligten Künstler setzen sich in erster Linie mit Erinnerungsspuren auseinander, die ihren Ursprung bereits in der Vergangenheit haben (eigene oder fremde Erinnerungen, fotografisch festgehalten).
ALMBLITZ setzt diesen Ursprung ins Zentrum der Ausstellung selbst und legt damit eine Erinnerungsspur (als „Notification Service“ gelangen die Bilder in die Inbox der Besucher), die sich mit Lichtgeschwindigkeit in die Unendlichkeit bewegt.
Weiter und dauerhafter als irdische Artefakte das vermögen.
PILGRIMAGE wird auch dann noch als Erinnerungsträger existieren und unterwegs sein, wenn alle irdischen Spuren längst verwischt, verschwunden, gelöscht sind.
PILGRIMAGE ist ein Bild der Endlichkeit und der Unendlichkeit gleichermaßen.
Ebene 3:
Technologie. ALMBLITZ will in eine Ausstellung (TRACES), die sich in erster Linie mit analoger und digitaler Fotografie beschäftigt, neue technologische Kategorien einführen.
Ebene 4: Die schlechte Nachricht:
Die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo er will.
Cees Noteboom, Rituale
coyote05 - 10. Okt, 11:12



