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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Der Sog der Tiefe ...

Wir blicken zurück. Wir schauen nach vorne. Wir drehen und wenden uns, dass es schwindlig macht. Daten, Prognosen, Zahlen, Tragödien, Krisen, Erfolge, Höhepunkte. Eine Welt im Superlativ. Das war 2012. Das wird 2013 sein. Alles groß. Aber wie? Aber was?

Dass es dazu die passende Facebook-App gibt, wundert niemanden, der sich noch wundern kann. Dabei stellt sich als einzig dringliche Frage, was aus uns schattenlosen Wesen wird, wenn wir an allen Ecken und Enden erschlossen reine Oberfläche geworden sind.

underwater

Jean-Philipp Toussaint beantwortet sie mit einem Versuch über die Dringlichkeit beim Schreiben, aus dem ich hier zitiere ...

"Die Dringlichkeit, so wie ich sie begreife, ist nicht vegleichbar mit der Inspiration. Den Unterschied macht, dass die Inspiration empfangen wird, während man sich die Dringlichkeit aneignen muss. Im Mythos der Inspiration steckt eine Passivität, die mir nicht gefällt, bei der der Dichter Spielball einer äußeren Gnade ist, eines Gottes oder der Natur, die sich auf seine unschuldige Stirn herniederlässt.

Nein, die Dringlichkeit ist kein Geschenk, sie ist eine Sache, die man durch Kraftanstrengung gewinnt, sie bildet sich erst durch Arbeit, man muss auf sie zugehen, in ihr Territorium eindringen. Denn in der Tat existiert dieses Territorium der Dringlichkeit, es ist ein abstrakter, metaphorischer Ort, irgendwo im Inneren gelegen, der sich eine, nur nach einem langen Weg eröffnet. Man muss sich versenken, tief abtauchen, sehr tief, um dort anzukommen, Luft holen und runter, die Welt und den Alltag hinter sich lassen, in das in Arbeit befindliche Buch hinuntersteigen wie auf den Grund eines Ozeans.

Man erreicht diesen Grund nicht sofort, es gibt Etappen, Dekompressionszonen. In den ersten Stadien des Abstiegs ahnt man noch die sichtbare Welt über sich, man kann sie noch sehen, man kann sich noch von ihr beeinflussen lassen, weil man noch nicht tief genug herabgestiegen ist, man muss noch tiefer gehen, darf nicht aufgeben. Ab einhundertdreißig Metern sieht man so gut wie nichts mehr, man beginnt, neue Schatten zu erraten, die Erinnerung an wirkliche Personen verschwimmt, fiktive Wesen erscheinen und umkreisen uns, ein Schwarm von lebenden Mikroorganismen verschiedenster Größe und Form. Wir befinden uns jetzt in einer verwirrenden Welt, zwischen Realität und Fiktion. Wir gehen noch tiefer, und hier, jenseits der zweihundert Meter, dringt kein einziger Lichtsstrahl mehr zu uns. Jetzt haben wir das Territorium der Dringlichkeit erreicht, die Welt der Untiefen, mehr als dreihundert Quadratkilometer Finsternis und Stille, wo ein ungeheurer Druck herrscht und blinde Präsenzen rasch zunehmen, winzige Potentialitäten eines Lebens in ständiger Veränderung.

Jetzt sind wir angekommen, das ist die richtige Tiefe, jetzt haben wir den nötigen Abstand, die ideale Distanz, um die Welt wiederherzustellen, um in diesen Tiefen des Schreibens alles, was wir an der Oberfläche aufgenommen haben, wieder neu zu übertragen. Hier - im Herzen der Dringlichkeit - kommt alles mühelos, alles befreit sich und löst sich, der Blick auf die Wirklichkeit ist uns von keinem Nutzen mehr, aber das innere Auge weitet sich und eine wunderbare Welt der Vorstellung eröffnet sich uns im Geist, unsere Wahrnehmungen liegen auf der Lauer, die Sinne sind geschärft, die Sensitivität ist übersteigert, und das Umschalten funktioniert, es ist ein Funkensprühen, alles kommt, Sätze werden geboren, fließen dahin, stoßen aneinander, und alles stimmt, alles fügt sich ineinander, verknüpft sich, kommt zusammen in diesem intimen Dunkel, das im Innern unseres Geistes herrscht. Aber ein Nichts, ein Körnchen Staub, etwas Unvorhergesehenes kann diesen Prozess stören und uns wieder an die Oberfläche zurückbringen - weil die Dringlichkeit fragil ist und sich jeden Moment verflüchtigen kann."


Jean-Philipp Toussaint: Die Dringlichkeit und die Geduld. Versuch über das Schreiben und seine Begleitumstände, in: Volltext. Zeitung für Literatur, N4. 4 / 2012

Sonntag, 18. November 2012

Interview mit Jean Luis Trintignant

Wunderbar ... diese Klarheit, diese Verschmitztheit, diese Menschlichkeit ... "im Grunde meines Herzens bin ich Anarchist" ... vor diesem Mann muss man sich verneigen.Und wenn man sich verneigt, dann tut man es vor dem Leben ....



aus ARTE, Square #38

Mittwoch, 6. April 2011

Heute wegen gestern geschlossen

Also mir gefällt das. Und da mein Kollege vom Odd-Blog zur Zeit sehr mit selbst beschäftigt scheint und das Thema nicht aufgreift, poste ich es hier, sozusagen als Kampfansage.

heute

Freitag, 12. November 2010

Information Overload? Come on!

Heute – im Zeichen der Social Media – hat der Broadcasting-Zugang der klassischen Medien längst ausgedient. Heute wird gestreamt, was das Zeug hält – Audio-Content, Video-Content, Anwendungen, unser ganzes Leben.

Damit ist – wie Larry Cannel von der Gartner Group in einem Post scharfsinnig anmerkt – auch die Rede vom „Information Overload“ nicht mehr zeitgemäß und eher Indiz für eine überholte Bewusstseinslage. Denn der Livestream, der uns umgibt, ist nicht etwas, gegen das man ankämpfen kann, indem man seine Inbox entleert oder ein Dokument in den richtigen Ordner legt. Wenn alles fließt, wird man bei dem Versuch scheitern, die Dinge festzuhalten, zu katalogisieren oder in Ordnern abzulegen:

“Think about Twitter as a rope of information — at the outset you assume you can hold on to the rope. That you can read all the posts, handle all the replies and use Twitter as a communications tool, similar to IM — then at some point, as the number of people you follow and follow you rises — your hands begin to burn. You realize you cant hold the rope you need to just let go and observe the rope”.

Man vergleiche diese Anweisung mit der Jacob Burckhardts, die er im Jahre 1840 den Eisenbahnreisenden mit auf den Weg gab, um anstatt sich dauernd übergeben zu müssen, die Landschaft genießen zu können:

"Die nächsten Gegenstände, Bäume, Hütten und dergleichen kann man gar nicht recht unterscheiden; so wie man sich danach umsehen will, sind sie schon lange vorbei. Wer ein gutes Auge hat ..., gewöhne sich gleich daran, alles, was sich ihm während der Fahrt darbietet, aus einiger Entfernung zu beobachten, und es wird ihm selbst während der Stage der allergrößten Schnelligkeit, bei einiger Beobachtungsgabe, nicht das Geringste verloren gehen."

Und Flaubert schrieb an einen Freund 1864: "Ich langweile mich derart in der Eisenbahn, dass ich nach fünf Minuten vor Stumpfsinn zu heulen beginnen könnte.

Beide Zitate wurden der "Geschichte der Eisenbahn" von aus Wolfgang Schivelbusch entnommen.

Ergänzend zu diesem Beitrag siehe auch: Heraklit reloaded am BusinessReadyBlog

Dienstag, 28. September 2010

Wir sind, was wir erinnern

“In the long run the medium´s content matters less than the medium itself influencing how we think and act”.

Dieser Satz von Marshall McLuhan aus seinem 1964 erschienenen Buch „Understanding Media. The Extensions of man“ ist für mich der Einstieg in die Debatte, von TwentyTwenty, über „die Zukunft digitaler Identitäten“.

Denn die darin vermittelte Einsicht wird zugedeckt durch einen anderen Satz, der prägnanter, berühmter, jedoch leider auch viel missverständlicher ist: „The medium is the message“ tönt es von überall, wenig durchdacht und zumeist als bewusstloses Echo einer nie stattgefundenen Lektüre, das zwischen den Wänden unseres vermeintlichen Denkens hallt.
Denn wir tun so, als ob wir McLuhan gelesen und verstanden hätten und fahren gleichzeitig damit fort, rein inhaltlich über neue Medien zu diskutieren. Als hätte die Art und Weise, wie wir ein Medium einsetzen, damit zu tun, was es aus uns macht.

Was McLuhan von dieser Art der Medienkritik hält, sagt er uns unmissverständlich: „Our conventional response to all media, namely that it is how they are used that counts, is the numb stance of the technological idiot. The content of a medium is just the juicy piece of meat carried by the burglar to distract the watchdog of the mind.”

20-20Jetzt gibt es also TwentyTwenty – ein Nachdenken darüber, wie unsere Welt in 10 Jahren ausschauen wird. Vieles ist ungewiss. Aber vieles scheint auch common sense, auf den man sich geeinigt hat. Zum Beispiel, dass man sich über jede Art des „Schirrmacherns“ lustig macht, also über jede Art der Kritik, die sich nicht damit zufrieden gibt, affirmativ und innerhalb der technokratischen Web 2.0 Kultur Minimaldifferenzen abzuarbeiten, sondern von außen kommt, technologiekritisch vielleicht und altmodisch – aber doch nicht einfach mit der gedankenverlorenen Geste eines sozialen Cheerleaders von der Hand zu weisen.


Technokratische Kultur! Ich höre den Aufschrei. Ja, technokratische Kultur- und Wertegemeinschaft. Bevor wir nach vorne schauen, sollten wir uns erinnern.

„The art of remembering is the art of thinking“, schrieb William James 1892.

Dahinter steht die Vorstellung, dass unser Gedächtnis identitäts- und persönlichkeitsstiftend, und deshalb etwas zutiefst Menschliches ist. Unser Denken braucht Ruhe UND Ablenkung, wenn es sich entwickeln soll. Die Ablenkung haben wir zur Genüge. Nur die Ruhe fehlt immer mehr und mit ihr eine Lektüre mit Tiefgang. Anstatt zu lesen scrollen und scannen wir. Das ist durchaus eine neue und interessante Kulturfertigkeit. Nur, wir entwickeln sie auf Kosten anderer Vermögen.

Die Vielzahl alternativer Information in Gestalt von Hyperlinks hält uns während der Lektüre im Entscheidungsmodus gefangen. Kein Zurücklehnen. Keine Kontemplation, die für die Entstehung des Langzeitgedächtnisses entscheidend wäre. Wo sind sie, die nachhaltigen Erinnerungen? Sie verschwinden. Und weil wir uns nichts mehr merken können, haben wir begonnen, unser Gedächtnis ins Web auszulagern, das ohnehin – so die ideologische Analogie dahinter – wie eine Festplatte funktioniert. Wir tun dies, um Platz zu schaffen. Doch Platz wofür?

Wir werden uns anpassen, zweifellos. Unser Gehirn und unser Denken ist in dieser Hinsicht unerreicht. Aber ist Anpassung in jedem Fall das erwünschte Ergebnis?

"Our mental adaptibility to technology, built into the deepest workings of our brains, is a keynote of intellectual history. Adaption leaves us better suited to our circumstances, but qualitatively it´s a neutral process.

What matters in the end is not our becoming but what we become.

`The frenziedness of technology`, as Heidegger wrote, threatens to `entrench itself everywhere`. It may be that we are now entering the final stage of this entrenchment. We are welcoming the frenziedness into our souls."


Mit diesen Worten schließt Nicholas Carr sein bahnbrechendes Werk "The Shalllows“ – eine Pflichtlektüre, um bis 2020 nicht den Kopf zu verlieren.

Freitag, 9. Juli 2010

Intelligente Idioten

"Die spezifische Idiotie unseres Zeitalters unterscheided sich unglücklicherweise nicht mehr von der Intelligenz. Sie verschmilzt mit ihr. Sie ist nicht mehr ungebildet, sondern im Gegenteil überinformiert, sie besitzt die gleiche reflexartige Lebhaftigkeit wie die Künstliche Intelligenz. Das ist das Xerox-Stadium der Dummheit, das mit dem Xerox-Stadium der Intelligenz verschmilzt."

aus Jean Baudrillard: Das perfekte Verbrechen

Freitag, 14. Mai 2010

Richtigstellungen in einer ver-rückten Welt

Heute gilt einer, nur weil er im Internet groß geworden ist, bereits als "Internet Experte". Dabei ist er bestenfalls ein aufschlussreiches "Exemplar". Eine nützliche soziologische Kategorie also, wenn es darum geht, das, was ist, in einen größeren Zusammenhang zu stellen und zu vergleichen - mit dem, was war und dem, was sein könnte.

Exemplare sind Blaupausen des Status quo. Sie bilden ab. Nicht mehr, nicht weniger. Je präziser, desto besser. Experten hingegen sollten in der Lage sein, über diesen Status quo nachzudenken, in der Lage, ihn mit anderen Horizonten/Welten zu konfrontieren und neue, unerwartete Verbindungen herzustellen. Verbindungen, die erhellen und keine Netze zum Schulterklopfen.

Aber weil Experten naturgemäß von außen kommen oder zumindest ein Naheverhältnis zu diesem Außen pflegen, werden sie von den Exemplaren, die in einer Allgegenwart leben und aufgehen, wie Fische im Wasser, schnell diffamiert - und lustigerweise einer Distanz bezichtigt, ohne die Denken nicht funktionieren kann. Ein Schuss, der im Normalfall nach hinten losgeht, nach hinten losgehen muss, in einer ver-rückten Welt jedoch sein Ziel nicht verfehlt.

Aber was bringen solche Richtigstellungen? Wer kann sie hören, wer will sie hören - in einer Welt, deren Alpha-Tiere nicht zufällig beinahe deckungsgleich sind mit den aktuellen Highscores der Ego-Shooter-Rankings?

Freitag, 20. Februar 2009

Neulich unter Vögeln ...

phreak 20 zeigte mir neulich das unendliche Panorama von Comandantina Dusilova - und ich war sehr beeindruckt. Jetzt weiß ich, "wo die Welt beginnt", dass das ICH eine Insel ist im Meer vom kleinen Bub und "Morgen auch noch ein Land ist". Und das beruhigt. Irgendwie. Nachträglich beunruhigt, dass der Film BLUE MOON damals an meiner Registrierkassa vorbeihuschen konnte, ohne unter die Lupe genommen zu werden. Werde nachsitzen im Bureau der Commandantina.

dusl

Donnerstag, 19. Februar 2009

"Bailout" ist Wort des Jahres 2008

Spät aber doch - das diesjährige USA-Word-Ranking, das durch den beherrschenden Finanzkrisendiskurs kaum Beachtung fand. Dass diesem dann auch das Wort des Jahres 2008 entnommen ist, stimmt irgendwie versöhnlich. Während wir hierzulande verzweiftelt glauben wollten, dass die Wogen der Krise an unserer privat gezimmerten Operettenfestung zerbrechen werden und "Lebensmensch" zum Wort des Jahres 2008 kürten.

Bailout heißt es, was so viel bedeutet wie Rettungspaket. Auf den Plätzen der diesmal ziemlich Angst-dominierten Liste landeten 2. vet, 3. socialism, 4. maverick, 5. bipartisan, 6. trepidation, 7. precipice, 8. rogue, 9. misogyny und 10. turmoil.

Ganz spontan denke ich mir, welch ein Absturz nach dem "w00t!"-igen 2007. Doch die Einsicht lässt nicht lange auf sich warten: "die Welt hat zurückgeschlagen."

Montag, 26. Januar 2009

Einsam oder allein ....

Im Chronicle of Higher Education erschien dieser Tage ein brillanter Artikel von William Deresiewicz mit dem Titel End of Solitude, dem es um nichts weniger geht als die Essenz unserer Celebrity-Kultur.

Hier einige Auszüge, denen am besten nichts hinzuzufügen ist!

The camera has created a culture of celebrity; the computer is creating a culture of connectivity. As the two technologies converge — broadband tipping the Web from text to image, social-networking sites spreading the mesh of interconnection ever wider — the two cultures betray a common impulse. Celebrity and connectivity are both ways of becoming known.

So we live exclusively in relation to others, and what disappears from our lives is solitude. Technology is taking away our privacy and our concentration, but it is also taking away our ability to be alone.

Under those cirumstances
- the cirumstances of isolation and fragmentation (Anm. de. Verf.) - the Internet arrived as an incalculable blessing. We should never forget that. It has allowed isolated people to communicate with one another and marginalized people to find one another. The busy parent can stay in touch with far-flung friends. The gay teenager no longer has to feel like a freak. But as the Internet's dimensionality has grown, it has quickly become too much of a good thing. Ten years ago we were writing e-mail messages on desktop computers and transmitting them over dial-up connections. Now we are sending text messages on our cellphones, posting pictures on our Facebook pages, and following complete strangers on Twitter. A constant stream of mediated contact, virtual, notional, or simulated, keeps us wired in to the electronic hive — though contact, or at least two-way contact, seems increasingly beside the point. The goal now, it seems, is simply to become known, to turn oneself into a sort of miniature celebrity. How many friends do I have on Facebook? How many people are reading my blog? How many Google hits does my name generate? Visibility secures our self-esteem, becoming a substitute, twice removed, for genuine connection. Not long ago, it was easy to feel lonely. Now, it is impossible to be alone.

The two emotions, loneliness and boredom, are closely allied ... But the great age of boredom, I believe, came in with television, precisely because television was designed to palliate that feeling. Boredom is not a necessary consequence of having nothing to do, it is only the negative experience of that state ...

Loneliness is not the absence of company, it is grief over that absence. The lost sheep is lonely; the shepherd is not lonely. But the Internet is as powerful a machine for the production of loneliness as television is for the manufacture of boredom. If six hours of television a day creates the aptitude for boredom, the inability to sit still, a hundred text messages a day creates the aptitude for loneliness, the inability to be by yourself. Some degree of boredom and loneliness is to be expected, especially among young people, given the way our human environment has been attenuated. But technology amplifies those tendencies. You could call your schoolmates when I was a teenager, but you couldn't call them 100 times a day. You could get together with your friends when I was in college, but you couldn't always get together with them when you wanted to, for the simple reason that you couldn't always find them. If boredom is the great emotion of the TV generation, loneliness is the great emotion of the Web generation. We lost the ability to be still, our capacity for idleness. They have lost the ability to be alone, their capacity for solitude.

And loosing solitude what have they lost?

Die perfekte Frage, um für heute den PC abzudrehen, das Handy, den Pager. Fortsetzung folgt ... Welch ein Glück!

ALMBLITZ ...

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