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Dienstag, 25. Juni 2013

Der Uhrmacher in Mariahilf. Ein Juwelier der Zeit

Gestern fiel ich in ein Zeitloch. Es war früher Nachmittag auf der äußeren Mariahilferstraße und die Batterie meiner Suunto-Vector-Mehr-als-eine-Uhr hatte endgültig ihren Geist aufgegeben. Im Handyshop verwies man mich auf das Geschäft nebenan. Nach kurzem Zögern wegen der stark angegrauten Häkelgardinen an der Eingangstür betrat ich das Geschäft.

Noch bevor mein Blick die Pendeluhren an der Wand und die Werkstücke in den Regalen überflogen hatte, trat ein zierlicher, beinahe fragiler Mann Mitte Vierzig aus dem Hinterzimmer an das Verkaufspult. Ob er auch Uhrenbatterien verkaufe, fragte ich ihn auf meinen Chronometer deutend und hatte mich im Gedanken eigentlich schon wieder umgedreht.

Ein kurzer Blick auf meine Uhr, ein selbstverständliches JA, ein Griff in eine Lade und seine aufgehaltene Hand, die auf meine Uhr wartet. Ich bin überrumpelt. Frage nicht nach dem Preis. Er setzt sich hin, klemmt sich die Lupe in die rechte Augenhöhle und wischt die Uhr trocken. Draußen regnet es. Da müsse man sehr aufpassen, dass keine Feuchtigkeit ins Gehäuse kommt. Dann tauscht er mit wenigen Handgriffen die Batterie aus. Alles sehr schnell fachmännisch, konzentriert und freundlich. Danach, im Hinterzimmer, der erste Uhrentest. Fragen sie mich nicht nach dem Gerät. Ein Pfeifen beendet die Prozedur. Wieder zurück wird die Uhr erneut geöffnet, der Dichtungsring herausgelöst, in ein Silikonbad getaucht, wieder neu eingesetzt und im Hinterzimmer erneut getestet. Er ist zufrieden, jedoch nicht fertig. Meine ausgestreckte Hand wird negiert. Ruhig und ohne aufzublicken stellt er Zeit und Datum ein. Damit ich nicht verloren gehe?

Die Uhren an der Wand ticken. Eigenartig, dass gerade hier, in einem Tempel der Zeit, die Zeit stillzustehen scheint.

Ich denke an Schivelbusch und die Zeitkonferenzen, die die Geschichte der Eisenbahn begleiteten. Beschleunigung setzt voraus, dass es ein Grundtempo gibt. Wenn alles rasend und stockend zugleich ist, dann wird das Gleichmaß der Zeit zur existenziellen Erfahrung.

Am Ende zahle ich für Betreuung und Batterie 10 Euro. Bevor ich das Geschäft verlasse, frage ich nach einer Visitenkarte. Warum ich das tue? Weil ich noch nicht gehen will. Weil ich so viele Fragen auf meinen Lippen trage. Wie bitte können Sie überleben? Oder grundsätzlicher: Wie geht das Leben? Aber im Grunde möchte ich ihm ganz einfach meine Wertschätzung zeigen. Weil er das tut, was er tut und wie er es tut. Weil das, was er tut, gut tut.

Zurück auf der Straße fühle ich mich merkwürdig gerührt und irgendwie verloren. Ich nehme die Tram und fahre nach Hause. In den Spätnachrichten erfahre ich von der Niedermeyer-Insolvenz. Wenn die wüssten, wie man (über-)leben kann.

Die Visitenkarte bekommt einen besonderen Platz an der Küchenwand. Neben Konzerttickets und Ansichtskarten, die an besondere Ereignisse erinnern. Otto Bayer. Uhren und Juwelen. Geprüfter Uhrmachermeister. Reparaturen, Verkauf, Gravuren.

Dienstag, 22. Februar 2011

Pablo Picasso plays the trumpet

Spitzbübisch und mit der ungezügelten Energie des Künstlerbanausen. Wunderbar. Irgendwo, irgendwann in den 60ern. Wer weiß mehr?
Gefunden auf http://www.thisisnotporn.net

picasso

Montag, 25. Oktober 2010

Almblitz-Vorstoß in den Winter

Es ist Nacht. Wir stapfen im Schein der Stirnlampen höher. Kein Wind. Kein Mond. Kaum Worte. Es sind schon ein paar Stunden vergangen seit wir am Parkplatz am Fedaja-Stausee den Kocher anwarfen, um noch etwas Teewasser aufzukochen. Im Stirnlampenschatten rechts von uns begleitet uns seit einiger Zeit eine Wandflucht, die langsam höher wird und näher rückt. Es ist nicht kalt, beinahe föhnig. Knapp um die 0 Grad. Die Schuhe versinken tiefer im Schnee. Fast lautlos und ohne ein Knirschen. Weit unten am Pass leuchtet das grelle Licht der Staumauer auf die in der Zwischensaison verlassenen Hotels. Es scheint, als hielte heute Nacht irgendwer die Luft an.

Doch im nächsten Moment regt sich was. Wir zucken zusammen. Halten inne. Ducken uns instinktiv. Die Luft ist plötzlich voll von nervösem Geraschel, Gesäuse, Geflatter. Steinschlag? Großes Getier? Mitnichten. Was wir sehen, verschlägt uns den Atem. Vor der Leinwand der schwarzen Felskathedrale stürzen sich ein halbes Dutzend Schneehühner in die Tiefe. Vorbei an unseren offenen Mündern. Was für ein Schauspiel. Wenige Sekunden lang. Es ist als ob wir die Luft zwischen ihnen und uns greifen können. Danach ist die Stille noch fühlbarerer. Beinahe mystisch. Unsere ungläubigen Blicke begegnen sich.

"Hast du das auch gesehen?"

Wortlos stapfen wir weiter. Mit einem Flattern in unseren Köpfen. Es war kein Traum. Es war - wie war es? Wie eine dieser Filmsequenzen aus dem Anfang des Kinos. Bewegungsstudien aus dem letzten Jahrhundert. Eine Patina-getränkte Gegenwart. Enormes Bildrauschen. Grobkörnigste Wirklichkeit. Und alles in Negativ. Es war kein Traum. Es war, wie wenn sich Seelen erheben und ihren Weg antreten. Nach nirgendwo.

Bilder haben wir keine. Erst Stunden später, als uns dieser Morgenspaziergang um 8 Uhr in der Früh zurück zum Auto brachte, machten wir ein Foto. Zurück aus dem Winter der Marmolada. Zurück im orangebraunen Herbst der Dolomiten.

P1020367-neu
zum Vergrößern anklicken

Mittwoch, 4. August 2010

Der Mesnerhof: Vom Privileg, Zeit zu haben

Ich war richtig aufgeregt, als ich endlich im Auto saß Richtung Rofan. Auch weil das Ziel, der Mesnerhof, es offenbar lustig fand, bunte Bilder gegen das Dach meiner hinteren Schädelgrube zu werfen.

Und wie um die Neugierde auf die Spitze zu treiben beschloss ich nach einer Weile einen Umweg, einen Andersweg statt über das geschäftige Inntal über den Schliersee und den Tegernsee zu nehmen, auch wenn Teile dieser Route über die Ränder meiner Österreich-Karte hinaus- und über die Polsterbezüge des leeren Beifahrersitzes weiterliefen. Ja, Sie haben richtig gehört. Ich fahre immer noch mit Karte - und Kompass, wenn es sein muss - und reise ohne das Begleitgeräusch eines Navigationsgeräts. Dafür bleibe ich selten in Unterführungen stecken und bedeute für die Kühe auf den Feldern keine wirkliche Gefahr.

Aber zurück zum Ziel meiner Reise, dem Mesnerhof in Steinberg am Rofan, der viel mehr als ein Hof sein will und viel mehr als ein Hof ist. Zunächst ist er ein Ensemble aus 3 Gebäuden, die zusammen einen Raum aufmachen, der dem Platz vor dem Kirchenwirt, als es ihn noch gab, sicherlich ebenbürtig war. Georg Gasteiger nennt diesen Raum, der sich zwischen den Objekten auftut, auch gerne seine PIAZZA und wenn man genau hinsieht, dann ist dort – nach dem Schleifen des Kirchenwirts – auch wirklich das Zentrum von Steinberg, das – aus welchen Gründen auch immer – seit Jahrzehnten vom Tourismuserschließungskommando übersehen wird. Diesem Umstand verdankt der Besucher – solange er den Blick nicht allzu sehr schweifen lässt – ein paar, beinahe unbeschädigte Ansichten einer ländlichen Kultur, die irgendwann das Dorf verlassen, die Alm jedoch nie erreicht hat.

mesnerhof

Georg ist seit knapp einem Jahr der neue Besitzer des Mesnerhofs, der ihm alles ist – mit seiner schwebenden Tenne ein Refugium seiner Träume und mit seinen feuchten Mauern eine handfeste Hypothek. Dass die Leichtigkeit die Oberhand behält und der frische Wind von Menschen und Unternehmen, die bereit sind, dieses Privileg mit ihm zu teilen (wie sie ein Mesnerhof-Privileg erwerben können, finden Sie hier), dabei hilft, die alten Mauern trocken zu legen und ein Ideenzelt über diesen Hof – oder besser noch das ganze Plateau zwischen Guffert und Rofan – zu spannen, das leuchtet und wächst – das wünsche ich ihm von ganzem Herzen.

Georg im O-Ton: „Es ist etwas in uns, das uns zu Neuem treibt. Es gibt Orte, die man mit anderen teilen will. Es gibt Ideen, für die wir eine merkwürdig freudvolle Leidenschaft entwickeln. Und schließlich ist da die Sehnsucht, die Sehnsucht etwas zu schaffen, das Sinn macht und bleibt.“

Mittwoch, 20. Mai 2009

Neulich im Radlager ... OFFLINE TWITTER 3

Was Freund Norge am Ostersonntag zustieß, passierte uns letztes Wochenende: Wir fielen in ein Offline-Loch und wurden gedehnt wie Barilli-Nudeln. Von außen betrachtet dauerte das Ganze nur einen unverschämt guten neapolitanischen Kaffee lang. Im Radlager in der Windmühlgasse, das Rennrad-Oldtimer-Reparatur und Kaffeehaus-Rastakultur zusammenbringt, ohne dass die handgeformten Powidltascherln vom Brunnenmarkt nach Kettenöl schmecken.

P1000449-ohne-s1

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass an diesem Ort auch eine andere, subversive Schmiere feilgeboten wird, die - dick aufgetragen - davor schützt, dass man im Facebook oder an anderen einschlägigen Web2.0-Orten markiert wird. Stattdessen erscheint dort, wo der Körper war, eine Überinformation an Farbe: (C=100, Y=100, M=100, B=100) - Schwarz! Sie sehen den Beweis, indem Sie meine bessere Hälfte nicht sehen. Und das ist ganz in ihrem Sinn.

Chapeaut, meine Herren!

Freitag, 23. Januar 2009

Ein Berg für Berlin ...

Wenn es nach den Vorstellungen des Architekten Jakob Tigges und seines Büros Mila geht, soll auf dem alten Gelände des Flughafens Tempelhof in Berlin ein 1000 Meter hoher Berg aufgeschüttet werden. Mal sehen, ob diese Kritik an der Ideenlosigkeit der Stadtplaner auch wirklich ankommt. Der ORF zeigt sich wie gewohnt von seiner diskursresistenten Seite.

bergin-berlin

Die Verwirrung ist jedenfalls groß - nicht zuletzt durch die Projektbeschreibung selbst: "Das Resultat der Bergkampagne wäre eine real-existierende imaginäre Sehenswürdigkeit von hoher Anziehungskraft und großem Identifikationspotenzial. Tempelhof wäre im Bewusstsein nicht nur der Berliner. Die Leute würden in Scharen kommen, um den Berg nicht zu sehen."

Tschuldigung können Sie mir weiterhelfen? Und mir erklären, was eine "real-existierende imaginäre Sehenswürdigkeit" ist?

Die Gemsen (an dieser Stelle erteile ich - als selbstberufener Gamsanwalt - der neuen Rechtschreibung eine klare Absage) für diese erzählte Skulptur könnte ALMBLITZ zur Verfügung stellen. Wenn man uns fragt ... wir würden es ihnen als Urlaub in der Stadt verkaufen.

Donnerstag, 6. November 2008

Am Ende des Internet ...

Sie wissen, wie das so ist. Man flaniert so mir nichts dir nichts durch das Netz, schaut mal hier rein und mal da, pfeift sein Liedchen vor sich hin - denkt sich gar nichts. Denkste! Plötzlich eine Seitengasse und ich stehe vor diesem Schild. Ist das das Ende, denke ich. Vielleicht.

ende-des-internet

Sie wollen wissen, wo das war. Dann folgen Sie dem Bild. Es ist verlinkt.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Vielfalt statt Einfalt ...

Es ist ein Wissen, das früher zum Allgemeingut gehörte, heute aber nur mehr in Nischen gepflegt wird: "Wenn eine Alm nicht mehr bewirtschaftet wird, dann wächst sie zu." Man nannte es "Schwenden" - woher auch der Name "Gschwand" für Alm sich ableitet. Jeder Almbesitzer musste seinen Gschwand-Beitrag leisten, um die Weidetätigkeit des Jungviehs zu ermöglichen und damit indirekt die Artenvielfalt sicher zu stellen.

alm

Diese Erkenntnis, dass kulturelle und biologische Vielfalt nicht zu trennen sind, ist die Grundlage des Satoyama-Projekts auf der Wiener Bodenkultur. SATOYAMA, japanisch für „Dorfberge“, bezeichnet ursprünglich die Berghänge in der Nähe von Dörfern, welche die Reisbaulandschaft umrahmen. Heute ist es ein zentraler Begriff für die traditionelle japanische Kulturlandschaft inklusive der Dörfer, ihrer Bewohner und ihrer Lebensweise. Gleichzeitig beschreibt es auch die Bedeutung all dessen für die Biodiversität und die menschliche Lebensqualität.

Zur Zeit gibt es auf der BOKU zu diesem Thema eine Konferenz, bei der sich Wissenschafter aus elf Ländern über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Flower-Watching, Fish-Monitoring und Wood-Protecting austauschen.

Mein eindeutiger Favorit: Fish-Monitoring.

Montag, 4. Februar 2008

Opernball 2008 - Highlights ...

Gleich vorweg: Es war ein sensationell schaler Abend vor dem Fernsehgerät. Die machen doch wirklich vor der Oper eine rote Box mit Laufsteg, um dann keine einzige interessante Ankunftsszene einzufangen. Frau Stöckl ein gestelztes Martyrium. Frau Rett wie immer ein Klasse für sich - selbst während sie den italienischen Tenor Pier Miranda Ferraro beinahe verschlang. Und Frau Zimmermann leider entbehrlich, weil trotz ihres ZIB2-Nischenzugangs ohne erkennbares Konzept.

Kommen wir zu den Höhepunkten: eine gar nicht desperate Dame namens Teri Hatcher, deren Natürlichkeit entwaffend war, die Off-Muppets Hohenlohe und Wagner-Trenkwitz wie immer in ihrer eigenen Liga und Tobias Moretti, der uns im Interview wunderbar vor Augen führte, wie Klischees das Menschsein meist vermasseln.



Video-Hint by Rolf Mistelbacher

Dienstag, 11. Dezember 2007

Roadside Memorials ...

Wer im Web unterwegs ist, der tut dies zumeist in einem abgefahrenen Tempo. Draußen am Bildschirm ziehen die Pixel vorbei, während man drinnen versucht, die gescrollten Dinge auf die Reihe zu kriegen, sich einen Reim zu machen auf den Terror des Hintereinander. Es ist manchmal ein bisschen so wie der von der Geschwindigkeit völlig überforderte Ruskin in der Geschichte der Eisenbahnreise notiert: "Es gibt kein Geräusch, kein gemeinschaftliches Gelächter, nichts als lastende Stille ... das Reisen wird im genauen Verhältnis zu seiner Geschwindigkeit stumpfsinnig."

Doch manchmal kommt man an Orten im Web vorbei, da ticken die Uhren langsamer. Da kann man Luft holen und innehalten - so wie hier. Die Bilderserie nennt sich Roadside Memorials und liest sich wie ein Roadmovie, der verkehrt eingespannt wurde - falls diese Offline-Metapher hier noch eine Bedeutung hat.

01FilteredcrossPOLAR INERTIA - a journal of nomadic and popular culture - eine Fundgrube für Dinge, über die man auf Randgängen stolpert. urbanism, border zone und war spaces sind Rupriken für Fotostrecken, die vor allem auch aus der Spannung zum Text leben. Meine Favoriten sind die Haiku-artigen Bildtexte im Photoblog - bei dem den Verfassern leider schnell die Luft ausging. Auch eine Frage des Tempos?

So hetzen wir weiter - von einer Homepage zur anderen und sind letztlich getriebene Hunde der Versprechung, die hinter jedem neuen Link auf uns wartet. Wir suchen unser Heil in der Bewegung und messen die Qualität eines Online-Ortes an den Links, die er bereithält, um schnell wieder von ihm fortzukommen. Hoch die Tassen!

ALMBLITZ ...

... happens when shepherds and dairymaids in the mountains come together once a while. It's a narrative flash, it's stories, faces, specially charged moments in time. It's about making content happen.

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