Poetry

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die Krücken

Sieben Jahre wollt kein Schritt mir glücken.
Als ich zu dem großen Arzte kam,
Fragte er: Wozu die Krücken?
Und ich sagte: Ich bin lahm.

Sagte er: das ist kein Wunder.
Sei so freundlich, zu probieren!
Was Dich lähmt, ist dieser Plunder.
Geh, fall, kriech auf allen Vieren!

Lachend wie ein Ungeheuer
Nahm er meine schönen Krücken,
Brach sie durch auf meinem Rücken,
Warf sie lachend in das Feuer.

Nun, ich bin kuriert: ich gehe.
Mich kurierte ein Gelächter.
Nur zuweilen, wenn ich Hölzer sehe,
Geh ich für Stunden etwas schlechter.

Bertold Brecht

Donnerstag, 9. September 2010

Das nenne ich Arbeit!

Dear Susan, you`ll never guess what happened today ...

kroko

Gefunden in der Glaserei

Mittwoch, 6. Januar 2010

Eine Empfehlung, nein: ein Muss!

Die tägliche TweetKritik unter http://www.twitkrit.de.

Heute mit einem, wie es heißt, von Rühmkorf inspirierten Gedicht von Christian Kreis: "Des Morgens lese ich Adorno / Ich bin ein Mensch im Widerspruch / Denn abends schau ich einen Porno / Und wichse in mein Taschentuch”

Dienstag, 1. Januar 2008

Altes alter ego ...

cyberspace Sylvester mit Freunden und Kindern, die im Cyberspace zuhause sind. Und ich mittendrin - als "altes alter ego", das sich - wie Don deLillo in der "Unterwelt" antiquierte Fragen ausdenkt: "Ist Cyberspace ein Ding innerhalb der Welt, oder ist es genau umgekehrt? Was enthält was, und woher willst du das genau wissen?"

Ein Wort erscheint in der Mondmilch des Datenflusses ... auf deinem Monitor ... du kannst es weiter erforschen, seine Ursprünge, seine Entwicklung, seinen frühesten bekannten Gebrauch, seinen Übergang zwischen den Sprachen, du kannst es in Sanskrit, Griechisch, Latein und Arabisch aufrufen, in tausend Sprachen und Dialekten ... du kannst dem Wort durch die Tunnel der Unterwelt seiner Urwurzeln folgen....

Und du kannst einen Moment lang aus dem Fenster schauen, abgelenkt von den Geräuschen kleiner Kinder ... und du betrachtest die Dinge im Raum, außerhalb des Bildschirms, unvernetzt, die faserige Maserung des Schreibtischholzes, die im Licht lebendig wird ... den Apfelbutzen auf dem Essenstablett, der sich dunkelbraun verfärbt ... und du versuchst dir vorzustellen, wie das Wort auf dem Bildschirm zu einem Phänomen in der Welt wird, all seine Bedeutungen annimmt, sein Gefühl der Heiterkeit und Zufriedenheit irgendwie auf die Straße hinausträgt, sein Flüstern der Versöhnung, ein Wort, das sich immer weiter nach draußen ausdehnt ... ein Wort, das die durchglühte Hitze eines Gegenstandes in der Mittagssonne in sich trägt, die Behauptung einer verbindenden Berührung, aber es ist nur eine Reihe von Schwingungen auf einem stumpfen Bildschirm, und es kann nur eins, es kann dich nachdenklich machen - ein Wort, das eine Sehnsucht in der wunden Wucherung der Stadt verbreitet und hinaus über die träumenden Bäche und Obsthaine bis hin zu den einsamen Hügeln.
Frieden.

So endet die Unterwelt von Don DeLillo. Und irgendwo dort beginne dann ich. Es darf ein gutes Jahr werden!

Dienstag, 18. Dezember 2007

Tausche Gedächtnis ...

„Ist es ein Wunder, daß die Welt verrückt geworden ist, wenn Information das letzte gültige Tauschobjekt darstellt?“ Thomas Pynchon

Sonntag, 18. November 2007

Die Welt aus dem Chaos ...

Und wenn auch Erde da war und Wasser und Luft, so bot die Erde doch keinen festen Stand. Nicht schwimmen ließ sich im Wasser und die Luft ließ kein Licht durch. Weil nichts seine eigene bleibende Gestalt hatte, war eins dem andern im Wege, lag in einem Gebilde Kaltes mit Warmen im Widerstreit, mit Trockenem Feuchtes, Weiches mit Hartem und Schwereloses mit Schwerem. (aus den „Metamorphosen“ des Ovid)

Is this the WEB as we know it?

Samstag, 22. September 2007

Ein weißes Boot so Licht ...

Jetzt endlich - nach Tagen, Wochen??? der schärfsten RSS-Bewachung - hat er mich wieder, eingeholt. Da oben in Berlin - ein Leben, das nicht weiß, wohin ... Danke herr doktor!

wie blau du deine Himmel werden lässt
wie blass den Sonnenhut
so bunt gestreift das Kleid
das Hemd, den Blumenstrauß im Schoß so -

rot geschnürt die Schuhe, rotgeführt der Blick
im Wasser, blau das blau gewellte Wasser
liegt ein weißes Boot so licht: Jugend 1874


Die Sätze sind nicht falsch, nur muss man "blau gewelltes Wasser" zweimal sagen, dass es Falten kriegt und Farbe und: die Wahrheit schaukelt.

ALMBLITZ ...

... happens when shepherds and dairymaids in the mountains come together once a while. It's a narrative flash, it's stories, faces, specially charged moments in time. It's about making content happen.

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