Politics

Montag, 22. April 2013

Crowd Hunting in Boston – eine neue “Qualität” von Social Media

Mit den Anschlägen in Boston wurde eine neue Ära von Social Media eingeleitet. Nach Crow-Sourcing könnte bald Crowd-Hunting Schule machen. Eine Stadt wird abgeriegelt und für die soziale Jagd freigegeben. Die Polizei geht dabei vor allem den tausenden Hinweisen nach, die Internetnutzer und Hobbyfotografen über das soziale Netz auf GoogleDocs hochluden, (wobei die Hauptsuche über die Plattform Reddit unter der Ruprik „Find Boston Bombers“ lief). Das war effizient, weil der „Anschlag im Zieleinlauf des Boston Marathons war der wohl meistgefilmte und –fotografierte der Kriminalgeschichte“ war, wie die Wiener Zeitung am 20.4. treffend vermerkt. So konnten die Bombenleger rasch identifiziert und „ausgeschaltet“ werden. So weit, so gut.

boston

Den bitteren Beigeschmack liefern wie so oft die "Kollatoralschäden" dieses Vorgehens. Denn übrig bleibt ein irrtümlich verdächtigter 17-jähriger Marokkaner als Bauernopfer dieses Treibens. Die Boulevardzeitung „New York Post“ brachte den jungen Mann, der zufälliger Weise in Zielnähe mit einem Rucksack fotografiert worden war, gemeinsam mit seinem Freund groß auf Seite 1, Titel: „Das FBI sucht diese beiden.“ Der Verdacht erwies sich als Irrtum. Nur Salah Eddin Barhoum muss seither mit der Angst leben, dass ihn auf der Straße eine "ver(w)irrte" Kugel in den Kopf trifft.

Das Irritierende der Vorgehensweise steckt im Detail. Die Jagd basierte darauf, dass die Community die einzelnen Hinweise bewertete. Je besser die Wertung, umso weiter rückte der jeweilige Tipp nach oben. Stellen wir uns das einmal für Österreich vor: wenn die Community, die jeden Tag durch die Gehirnwäsche von HEUTE und ÖSTERREICH und KRONE geht, bewertet, wer verdächtig ist – wir hätten nur noch die "richtigen" Ausländer zu suchen.

Wehe, wenn sie aufgescheucht!

Und jetzt geht sie also auf Jagd, die derart mobilisierte Masse. Wohlgemerkt: es geht hier nicht darum, eine ganze Generation unter Generalverdacht zu stellen. Es geht nicht um den Einzelnen, es geht darum, wie das soziale Ganze aussieht, wenn es sich erhebt. Wer dieses soziale Ganze mit dem aufgeklärten Volkskörper verwechselt, ist gefährlich ahistorisch unterwegs. Die Masse ist etwas anderes. Sie ist leicht manipulier- und verführbar und entlädt sich meist sehr ungustiös. Das 20. Jahrhundert sorgte für herausragende Beispiele.

Crowd-Hunting – ich muss zugeben: Ich habe Angst.

Freitag, 19. August 2011

The riots of defective and disqualified consumers ....

Revolutions are not staple products of social inequality; but minefields are. Minefields are areas filled with randomly scattered explosives: one can be pretty sure that some of them, some time, will explode – but one can’t say with any degree of certainty which ones and when. Social revolutions being focused and targeted affairs, one can possibly do something to locate them and defuse in time. Not the minefield-type explosions, though. In case of the minefields laid out by soldiers of one army you can send other soldiers, from another army, to dig mines out and disarm; a dangerous job, if there ever was one – as the old soldiery wisdom keeps reminding: “the sapper errs only once”. But in the case of minefields laid out by social inequality even such remedy, however treacherous, is unavailable: putting the mines in and digging them up needs to be done by the same army which neither can stop adding new mines to the old nor avoid stepping on them – over and over again. Laying mines and falling victims of their explosions come in a package deal.

aus: Zygmiunt Bauman: consumerism coming home to roost

Donnerstag, 5. März 2009

Das Akustische Manifest ...

... der Hörstadt LINZ 2009. Erschienen am 20. Februar 2009 im französischen LE FIGARO, der deutschen FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG und in der österreichischen Tagezeitung DER STANDARD. Ungekürzt. Kommentarlos.

Vorrede

Es ist Zeit abzurechnen.
Und der Ort der Abrechnung ist hier.
Hier, auf dem Titelblatt von "Le Figaro", wo vor 100 Jahren, am 20. Februar 1909, die Anbetung des Lärms, die Aufforderung zur Misshandlung unserer Körper, die Anleitung zur ewig währenden Folter durch Schall ihren Ausgang nahmen. Hier, wo sich Filippo Tommaso Marinetti mit dem Futuristischen Manifest über sich selbst erhob und in unglaublicher Hybris die Geißeln der grenzenlosen Maschinisierung, Motorisierung und Mobilität und mit ihr die Geißel der grenzenlosen Schallentwicklung und mit ihr den kollektiven Missbrauch unserer Körper verherrlichte und damit alles befeuerte, was unseren Vorfahren Unheil und Tod brachte und uns und unsere Kinder bis heute quält:
Lärm!
Lärm!
Lärm!

Der Wilde Westen des Hörens

Schall ist die neue Waffe der Macht. Schall ist zu Strahlung geworden. Das Volk wird mit Schall bestrahlt und apathisch und blöd gemacht – an jedem Ort, zu jeder Zeit und unter allen Umständen. Längst werden Produkte akustisch manipuliert und Werbung akustisch inszeniert. In Supermärkten, Geschäften, Einkaufszentren, Restaurants, Warteräumen, Telefonwarteschleifen, ja Wohnungen, Stiegenhäusern, sogar Toiletten sind täglich Millionen Menschen Opfer toxischer Schallstrahlung, die durch ihre Körper kriecht.
Verkehrsschneisen schleudern als Strahlungskanonen ihren krankmachenden Lärm auf Junge und Alte, sie schleudern ihn auf Frauen und Männer, ja selbst auf Babys und Greise!
Niemand entrinnt dem Bombardement. Automobile, Stahlrosse und Aeroplane machen uns mit Strahlenmilitarismus gefühllos, leblos und tot. Das ist die Schönheit der Schnelligkeit! Das ist der Krieg, den Marinetti pries!
Die Mächtigen vergewaltigen die Machtlosen.
Willkommen im Wilden Westen des Hörens!

Der akustische Raum


Alles, was wir hören, ist der akustische Raum. Hier konkretisieren sich unsere Lebensbedingungen unvermittelt, hier inkarnieren sie geradezu. Der akustische Raum wird durch neue Technologien gerade revolutioniert, er wird regelrecht ent-faltet zu etwas bisher Unvorstellbarem. So atemberaubend schnell bläst er sich auf, dass an Normen über unser Zusammenleben in diesem explodierenden Raum noch nicht einmal gedacht wurde. Ein politisches und gesellschaftliches Vakuum ensteht. Dieses Vakuum ist das El Dorado der akustischen Goldgräber. Sie besetzen mit neuen Technologien neue Territorien und begründen Eigentums- und Verwertungsrechte. Sie tun dies frei von Regeln. Nach dem Faustrecht.
Deshalb fluten Schallbestrahlungen alle Lebensbereiche. Mobilitätslawinen und Beschallungslawinen treiben Strahlenwellen vor sich her, die das Volk aufreiben.
Unser Körper ein Schlachtfeld.

Doch wir fühlen und spüren nichts.
Warum?
Können Sie Ihre Ohren zumachen?

Lob des Hörens

Ohne Hören sind wir nichts. Was wir sind, sind wir durch das Ohr: Personen. So wie das lateinische Wort es sagt: Durch-Klingende. Unsere Existenz ist Klang und unser Tun erzeugt Klang, nicht Licht. Töne, nicht Bilder. Aufgehoben in der ewigen Schwingung des Raumes, durchflutet vom Lebenspuls unserer selbst, eingebettet in das Kontinuum der Zeit. Vom fünfzigsten Tage nach der Befruchtung bis nach unserem letzten Atemzug hören wir. Vom fünfzigsten Tage nach der Befruchtung bis nach unserem letzten Atemzug klingen wir.
Vierundzwanzig Stunden am Tag.
Das Gehör warnt uns vor Gefahren. Bis heute funktioniert die schnelle Datenleitung in die ältesten Teile unseres Hirnes, die uns zu Flucht oder Abwehr treiben. Deshalb wissen wir nicht, dass wir hören. Wir hören. Wir wissen auch nicht, was wir hören. Wir hören, um zu überleben.
Ununterbrochen.

Trinität des Ohres


Und genauso ununterbrochen verankert uns das Ohr in der Welt. Gleichgewicht, Orientierung und Gehör vereinen sich zu einer Trinität der Wahrnehmung. Hier liegt die Basis für Bewegung und Raum. Nur das Ohr beschert uns dreidimensionale Wahrnehmung, und keine Vor-Stellung der Welt wie sie das Auge her-stellt.

Triumph der Schallbestrahlung


Sollen wir jedem, der sein zerstörerisches Werk in Gang setzen will, unkontrolliert, entschädigungslos, ja ohne unser Wissen den Zugang in unser Innerstes durch unsere Ohren hindurch gewähren? Ihr habt keine Körper, ihr seid Körper, rufen wir Euch mit Wilhelm Reich zu! Protofaschismus, Kommunismus, Totalitarismus, Industrialismus, Autoritarismus, Kapitalismus, Monetarismus, Neoliberalismus, Globalismus verfeuern unsere Leiber, um sich aus dem Dreck zu erheben, den sie anrichten. Heute triumphiert und herrscht unbegrenzte Schallbestrahlung über die Sensibilität der Menschen, der tönende Kapitalismus als horror spatii sono vacui. Aber unsere Hände sind frei und rein genug, um von vorn anzufangen.

Manifest


1. - Die Architektur ist zu einer tauben Disziplin verkommen, zu einer Kulissenschieberei. Sie baut Hörsäle, in denen man nicht hören kann, Krankenhäuser, die krank machen, Wohnungen, in denen wir uns nicht verstehen können, Schulen, die unsere Kinder hyperaktiv, aggressiv und schwerhörig machen. Ihre Bauten richten sich wie Waffen gegen uns selbst. Sie bündeln, fokussieren, verstärken, ja erzeugen die Schallstrahlen, die uns quälen. Neues Bauen heißt Hören!
2. - Die Verkehrsplanung ist Dienerin des Fetischs Mobilität. Auf ihrem Altar wird die Freiheit des Menschen geopfert. Lärmcanyons zerschneiden das Land und schützen mit Lärmschutzwänden die Verursacher des Lärms – den Verkehr. Lärmschutzfenster machen unsere Häuser zu Gefängnissen. Befreit den Menschen aus der Sklaverei kapitalistischer Bewegungsideologie!
3. - Das Unrecht hat sich in den Schatten gesellschaftlicher Aufmerksamkeit verkrochen. Die Lawine globalisierter Schallstrahlung reißt die mit, die sich nicht in ruhigen und damit teuren Wohngebieten verschanzen können. Die von Bodenschätzen leergesaugten Erdhohlräume nähren als Resonanzkörper den vibrierenden Kapitalismus immer aufs Neue. Wer im Lärm lebt, ist arm. Wer arm ist, lebt im Lärm. Eine neue Raumplanung ist akustische Raumplanung!
4. - Parallele Wände, uniforme Materialien und Oberflächen erhöhen die Belastung des Gehörs und verringern Sprachverständlichkeit und Hörsamkeit. Kinder quälen sich in den Schulen, niedergedrückt von der Gewalttätigkeit der Klassenräume. Kinder wollen hören lernen, um sich und die Welt zu entdecken. Gründet eine neue Schule!
5. - Überbordende und dauernde Schallstrahlung durch Lärm, Hintergrundmusik, Selbstbeschallung erhöht die Belastung des Sinnesapparates und erschwert die Integration akustischer und visueller Eindrücke. Stress, Tinnitus, Hörsturz, ja Herzinfarkt können die Folge sein. Ruhezeiten und Ruheräume müssen ein Menschenrecht sein!
6. - Wir wollen uns an der gigantischen Leistungsfähigkeit unseres Gehörs ein Leben lang erfreuen. Aber auch wenn das Hörvermögen nachlässt, wollen wir weiter an der Welt teilhaben können. Es braucht bestmögliche Hörgeräte und keine desorientierenden Krücken, die von ungelernten Dilettanten in unsere Ohren gestopft werden.
7. - Die Hyänen des akustischen Raums, Handel und Dienstleistung, bestrahlen unsere Körper mit Schalltapeten, um das Surren der Klimaanlagen, Server, Lüftungen, Lifte und Rolltreppen ihrer minderwertig geplanten und billig zusammengeschusterten Einkaufszentren zu übertünchen und um uns dumm und konsumsüchtig zu machen. Schluss damit!
8. - Tief in die Gehörgänge sind die Stöpsel gestopft. In öffentlichen Bussen, Straßenbahnen, Zügen, U-Bahnen, auf den Straßen, in den Parks und aus den armseligen Lautsprechern von Mobiltelefonen plärren die armseligen, komprimierten und maximierten Kunststoffmusiken. Wir wollen keine durchvibrierten, hyperaktiven kleinen Monster als Kinder!
9. - Das Irrenhaus der Akustik ist bevölkert von Parasiten: Warteschleifen, Jingles, Audiologos, Soundicons, Warn- und Signaltöne, Corporate Sounds, Auftragsfirmensongs, Klingeltöne nisten sich ein in den Gehörgängen. Weg damit! Wir sind Menschen, keine Zielgruppe.
10. - Mehr als alle Lärmschutzwände zusammen könnten eine allgemeine Absenkung der Tempolimits im Straßenverkehr und eine Verkleinerung der Fahrzeuge bewirken. Doch die Autoindustrie hat sich wie eine Hydra mit Abermillionen Köpfen über die Welt gelegt. In die entlegensten Winkel trägt sie den Lärmstrahlungsterror durch permanenten Gesetzesbruch. Sie produziert Gefährte, die viel schneller fahren können als erlaubt. Und der Staat schlottert vor dem Industrieungetüm statt ihm den einen unsterblichen Kopf abzuschlagen.
11. - Wir wollen Bauten und Städte mit einem ausgewogenen Raumklang, mit einem reichen Frequenzspektrum. Wir brauchen Räume, in denen wir uns ins Gespräch vertiefen und konzentriert arbeiten und denken können. Wir wollen Krankenhäuser und Pflegeheime, wo wir in Ruhe und in Würde aus der Welt gehen können. Wir wollen nicht en passant zur Besuchszeit in lauten und überfüllten Zimmern sterben.

Nachrede

Jeder Mensch hat das Recht, gesunde Luft zu atmen. Jeder Mensch hat das Recht auf eine gesunde Umwelt. Und jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Souveränität. Der Mensch hat deshalb auch das Recht, durch das, was in seine Ohren eindringt, nicht krank zu werden. Und noch viel mehr: Er hat auch das Recht, bei dem, was in seine Ohren eindringt, demokratisch mitzubestimmen und es selbst mitzugestalten.
Wir veröffentlichen dieses Manifest, damit der akustische Raum endlich politischer Raum wird.
Wir fordern eine neue Politik!
Hören ist Leben.

Freitag, 13. Februar 2009

Grenzüberschreitend - auch im Kopf ...

"Reise in das Herz des Feindes" heißt das Buch des Exil-Irakers Najem Wali, der ein Tabu gebrochen hat und als erster arabischer Intellektueller Israel besucht und darüber geschrieben hat.

israel Gegenüber dem Standard erklärt er im Interview: "Als ich in Israel war, habe ich so viele Dinge, die ich etwa von meinen Großeltern in Erinnerung hatte, wieder gefunden. Zum Beispiel einen alten Bagdader Dialekt, den im Irak heute kaum jemand noch spricht. Das ist wirklich eigenartig, wie man diese alte Kultur in der neuen Heimat aufbewahrt hat. Mir ist auch klar geworden, dass der Untergang des Irak vorprogrammiert war, als die Juden das Land verlassen haben, die einen Großteil der Elite und der Oberschicht des Landes gestellt hatten. Das war ein Schock für mich" ...

und im Fokus: "Dieser Staat Israel ist gerade einmal 61 Jahre alt und eine echte und reife Demokratie. Wir Iraker mit unserer Jahrtausende alten Kultur haben nichts Annäherndes vorzuweisen. Den Arabern mit israelischer Staatsangehörigkeit geht es in Israel besser als den Arabern irgendwo sonst in der Region. Der Staat Israel behandelt seine Bürger mit Würde und Respekt." ...

und in der Frankfurter Rundschau ... "Haifa ist es gelungen, im alltäglichen Leben eine gewisse Balance zwischen Juden, Arabern, Templern und Drusen hinzubekommen. Später kamen noch viele russische Juden hinzu. Diese Art Schmelztiegel hat mich immer fasziniert. Es gibt so etwas wie eine gelebte Zweisprachigkeit. Die Jugend spricht Arabisch und Hebräisch. Haifa war die einzige israelische Stadt, die in ihrer Geschichte einen Bürgermeister arabischer Herkunft hatte, der von Juden und Arabern gleichermaßen gewählt wurde. Heute hat die multikulturelle Stadt einen Bürgermeister jüdischer Herkunft, der von allen religiösen Gemeinden respektiert wird. Es wäre naiv, jegliche Konflikte zu leugnen. Die Gefahr, dass diese geschürt werden, besteht immer. In Haifa gelingt es jedoch, auf ganz pragmatische Weise an die Konflikte heranzugehen."

Montag, 2. Februar 2009

Koltan und Kongo - klingelts?

Tantalum Memorial heißt eine Installation von Richard Wright, Graham Harwood und Matsuko Yokokoji, die bei der Transmediale in Berlin ausgezeichnet wurde.

tantalum2Eine Installation als Mahnmal für die drei Millionen Toten aus den 'Coltankriegen', die seit 1998 um den Abbau von Coltan im Kongo geführt werden. "Coltankriege" werden die Konflikte, laut Futurezone, deshalb genannt, weil es um die Kontrolle über den Rohstoff Coltan geht, aus dem der hitzeabweisende Werkstoff Tantal gewonnen wird, der in Mobiltelefonen, Spielekonsolen und PCs Einsatz findet. "In den Medien werden die Kriege allzu gerne auf ethnische Rivalitäten reduziert", kritisiert Harwood.

Was zu tun ist? "Fair Trade"-Labels nicht nur für Nahrungsmitteln, sondern auch für Telefone, Spielkonsolen und Computer einzuführen, wäre ein erster Schritt ... denn an unseren Handys klebt Blut!

Sehen Sie es?

Dienstag, 20. Januar 2009

Bush geht, Obama kommt ...

BUSH geht und weil er nichts Neues zu sagen hat als sein mittelalterliches Lamento über Gut und Böse in der Welt, reicht ein Bildchen von seinem Abgang.

bush

Und OBAMA kommt und spricht - so mitreißend, eloquent und persönlich, dass es nicht wundert, wenn wir ihm unsere Träume anvertrauen. Hier auf Einladung von Google über die Rolle von Informationstechnologie und dann im Interview mit Google CEO Eric Schmidt (ca. ab min. 15) über ziemlich alles, was zählt.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Obama entdeckt In-Game Advertising

Wie GFM-Weekly berichtet, hat Barack Obama nun auch die Gaming-Welt für sich genutzt. Im Computerspiel "Burnout Paradise" tragen Werbetafeln am Straßenrand das Gesicht von Barack Obama. obama-xbl Der Text: Early Voting has begun. Erstmals gesichtet und publik machte dies Xbox-Gamer Dragunov765 in seinem Blog. 3 Tage später war auch die "New York Times" auf dem Laufenden.

Am 13. Oktober bestätigte schließlich der Spielehersteller Electronic Arts gegenüber dem Technologie-Portal Gigaom, dass die Obama-Kampagne In-Game-Werbung geschaltet hatte. "Wie die meisten Fernseh-, Radio- und Printmedien nehmen wir Werbung von krediblen politischen Kandidaten an", erklärte die Pressesprecherin Holly Rockwood.

Obamas Bemühungen sind schlüssig: Ein Drittel aller amerikanischen Haushalte besitzt eine Xbox, Playstation oder Wii. Und immerhin 36 Prozent der Gamer haben durch Werbung in Spielen schon mal ein Produkt gekauft, darüber geredet oder nach weiterer Information gesucht, berichtet das Magazin Brandweek.

Dienstag, 30. September 2008

Am Tag nach der Wahl ...

universe und dem Rechtsrutsch im Land
ging er daran,
sein Weltbild neu zu ordnen
und den Dingen jene Dimension zurückzugeben,
die sie vor dem Wahlkampf hatten.

Dabei fiel ihm auf,
dass die letzte Vorwahlkampfzeit
wohl vor seiner Zeit lag.

Von unschätzbarem Wert
für seine Erinnerungsarbeit
erwies sich
nebenstehender Cartoon
und die Plattform
xkcd - a webcomic plattform for romance, sarcasm, math, and language.

Alles Dinge also,
die seinerzeit noch was galten
zu seiner Zeit jedoch
hoffnungslos überholt waren.

Instinktiv drehte er sich um
nach den Spuren,
die er hinterlassen hatte.
Doch da war nichts zu sehen.
Zum Glück.

The observable universe from top to bottom

Dienstag, 9. September 2008

Meine Wordle, deine Wordle

Wollte schon seit Tagen etwas zu Worlde, einem stylischen Tagcloud-Creator schreiben. Jetzt ist mir Hannes Treichl zuvorgekommen - wieder einmal. Trotzdem bin ich froh, gewartet zu haben, denn bei ihm fand ich denn auch den für mich entscheidenden Hinweis, der mein Herz wieder mal schneller schlagen ließ: Tagclouds zur Analyse von Wahlprogrammen herzunehmen - wie es die Truppe um Robert Harm gemacht hat - das hat schon was.

Was mir dabei auffällt? Dass in den Tagclouds der rechten Parteien (BZÖ und FPÖ) "ÖSTERREICH" gar nicht oder nur verschwindend klein aufscheint. Kann es das geben? Demnach wäre der ÖSTERREICH-Spitzenreiter Dinkhauser, vor der ÖVP, den Grünen und der SPÖ. Doch es wird noch pikanter: Auch bei der Bürgerinitiative "Rettet Österreich" kommt der Begriff ÖSTERREICH nicht, aber dafür LISSABON an prominenter Stelle vor. Spannend, oder?

Wie so eine Tagcloud aussieht, sei exemplarisch am Wahlprogramm der GRÜNEN gezeigt.
Wahlwerbung ist das jedoch keine ...

die-gruenen

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